Technikfun Technik, Technik und ääh – Technik.

15Jun/100

Die Software der Tablets

Um ein Tablet vernünftig nutzen zu können, muss nicht nur die Hardware stimmen, sondern auch die Software. Viele schwören ja auf die Bedienung des iPad, aber ich denke, dass es erst mit dem iOS 4 etwas werden wird. Also, fangen wir an, wie soll ein Tablet programmiert werden?

Nun, zuerst sollte stabile Software verwendet werden. Hier könnte man auf einen Linux oder einen anderen quelloffenen Kernel setzen (wie Android), oder man nutzt etwas geschlossenes, was mir persönlich aber nicht so gut gefallen würde, da man so das ganze nicht so gut modifizieren kann.  Außerdem funktioniert hier das "viele Augen Prinzip" - viele Leute können Schwachstellen im Code finden und gegebenenefalls melden. Außerdem muss ein offenes System nicht wie beim iPhone erst umständlich "befreit"  (Jailbreak) werden, damit man es vernünftig nutzen kann wie man es möchte.

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31Mai/100

Der optimale Tablet-PC

Direkt zur Computex in Taipeh haben Asus und viele andere Hersteller neue Tablet-PCs (im Folgenden TPC) bzw Pads vorgestellt. Asus habe ich hier jetzt explizit erwähnt, da mir ihr Konzept am besten gefällt und ich darauf basierend beschreiben und diskutieren möchte, wie ich mir mein Traum TPC vorstelle. Der Preis soll dabei nicht unbedingt die größte Rolle spielen, aber auch nicht komplett vernachlässtigt werden (mit der Zeit fallen die Preise so und so). Die Laufzeit soll ungefähr bei zehn Stunden liegen, wenn mehr möglich sind, auch super, aber auch in einerm akzeptablen Verhältnis zur Leistung: Ein superschneller Quadcore-Prozessor bringt nichts, wenn der Akku nach zehn Minuten schlapp macht (von der unangenehmen Abwärme mal abgesehen), andererseits bringt eine Laufzeit von  zwei Wochen im Standby-Betrieb durch einen langsamen Smartphone-Prozessor nichts, wenn die einfachsten Spiele und Filme ruckeln und Webseiten ewig zu laden brauchen. Ich werde vieles mit dem iPad vergleichen, da es das einzige auf dem Markt verfügbare vergleichbare Gerät ist und sich ohnehin später alles daran messen lassen muss.

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15Mai/100

Der Typ, der bei der Gema…

...die Titel eingibt, ist ein ganz blöder Penner - so heißt das Stück des Komikertrios "Eure Mütter". Es ist dem Streit der Gema mit Youtube gewidmet (siehe Heise und Golem).

Ein sehr netter Beitrag, vor allem ist auch schön zu sehen, wie manche Künstler die Sache sehen. Für die Künstler  ist Youtube eher so eine Art Werbeplattform für ihre Stücke und keine illegale Musikbörse. Zu allem Überfluss ist dieses Video ihres Auftritts auch noch bei Youtube zu sehen, mal schauen wie lange es dort noch online bleibt...

Hoffentlich kommen da noch mehr Stücke beziehungsweise Lieder, die diesen Missstand anprangern, irgendwer muss ja mal was sagen.

Zum Video gehts hier, via schockwellenreiter.

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13Mai/101

Das Problem mit den großen Zahlen

18446744073709551615 - Das ist die größte Zahl, die man mit C-Boardmitteln maximal berechnen kann - 2^64 -1, also eine 64 Bit Zahl. Wie also soll man mit Zahlen rechnen die größer sind? Viele werden sich auch fragen, wofür man überhaupt mit so großen Zahlen rechnen wll beziehungsweise muss. Nun,  wenn man seine Daten zum Beispiel mit RSA verschlüsseln will, muss man mit sehr großen Zahlen umgehen können. Die heutigen RSA-Schlüssel sind 4096Bit lang, verglichen damit wirkt die anfangs erwähnte 64 Bit Zahl geradezu lächerlich klein. Es gibt viele Libraries bzw Bibliotheken, die mit großen Zahlen rechnen können. Die meisten davon sind aber schlecht dokumentiert, haben auch eine feste "Zahlengröße" (die Anzahl der reservierten Bits für die Zahl ist festgelegt) und sind zum Teil auch nur für bestimmte Projekte festgelegt. Aber nach langem Suchen habe ich eine Bibliothek gefunden, die auch mit sehr großen Zahlen umgehen kann, die gmp (GNU Multiple Precision Arithmetic Library). Diese ist sehr gut dokumentiert (die Doku findet man auf deren Seite), Speicher für die Zahlen wird standardmäßig immer bedarfsmäßig angeforderd und sie ist leicht zu benutzen, auch wenn man den kompletten Code umkrempeln muss - ein kleiner Nachteil.  Limits für die Größe der Zahlen werdenübrigens nur durch die Größe benutzbaren Arbeitsspeichers gesetzt, bei 2GB freiem Speicher kann man also theoretisch eine 17179869184 Bit große Zahl speichern.

Um  gmp einmal zu testen, habe ich mein Primzahlentestprogramm (ist auch zum Teil in QPrimes enthalten) einmal umgeschrieben:


#include <stdio.h>
#include <gmp.h>
#include <stdarg.h>

int primeln(mpz_t, mpz_t);

int main(int argc, char** argv)
{
mpz_t n, r ;
mpz_init(n);
mpz_init_set_str(r, "-1", 0);
gmp_printf("Zahl engeben: ");
mpz_inp_str(n, NULL, 0);
if (mpz_cmp_ui(n, 1)<=0)
gmp_printf("Zahlen kleiner 2 können keine Primzahl sein!\n");
else
{
primeln(r, n);
if (mpz_cmp_ui(r, 0)<0)
gmp_printf("Fehler!\n");
else if (mpz_cmp_ui(r,0)==0)
gmp_printf("%Zd ist prim!\n",n);
else
gmp_printf("%Zd ist nicht prim, kleinster Teiler: %Zd\n",n,r);
}
return 0;
}

int  primeln(mpz_t result, mpz_t pn)
{
mpz_t teiler,wurz, n;
mpz_init_set_str(teiler, "3", 0);
mpz_init(wurz);
mpz_init_set(n, pn);
if (mpz_cmp_ui(n, 2)==0)
{
mpz_set_ui(result, 0);
return 0;
}
if (mpz_divisible_ui_p(n, 2))
{
mpz_set_ui(result, 2);
return 0;
}
mpz_sqrt(wurz, n);
while (mpz_cmp(teiler, wurz)<=0)
{
//gmp_printf("Teiler: %Zd\n",teiler); //Einkommentieren, falls man sich für den aktuellen Teiler interessiert.
if (mpz_divisible_p(n, teiler))
{
mpz_set(result, teiler);
return 0;
}
mpz_add_ui(teiler, teiler, 2);
//mpz_sub_ui(teiler, teiler, 2);
}
mpz_set_ui(result, 0);
return 0;
}

Tut mir Leid, dass das jetzt nicht vernünftig formatiert ist, aber die einrückungen gehen irgendwie nicht. Um den Quelltext zu kompilieren, ruft man

gcc <dateiname>.c -lgmp -o <dateiname2>  -Wall

Startet man das Programm jetzt, kann man die gewünschte zu testende Zahl eingeben. Achtung, bei sehr großen Zahlen kann es scheinbar ewig dauern, hier muss ein effektiver Algorithmus her, aber zum testen und für kleine Zahlen geht es ja. Dieser Code wird demnächst in QPrimes integriert, um auch dort die Bearbeitung großer Zahlen zu ermöglichen.

Den Quelltext von oben kann man hier noch einmal als Datei downloaden: gmpprimzahlentest

11Mai/100

QPrimes 0.3 in Entwicklung

Nachdem es jetzt lange Zeit um QPrimes "ruhiger" geworden ist, möchte ich jetzt einmal darüber schreiben, was alles für die kommende Version und später geplant ist:

Bereits implementiert ist die "Goldbachsche Vermutung", die besagt, dass sich alle geraden Zahlen größer 2 als Summe von zwei Primzahlen darstellen lassen, zum Beispiel 8 = 5+3. Des Weiteren zählt der Primzahlengenerator jetzt auch die Anzahl der Primzahlzwillingen, dass sind zwei Primzhalen, die als Differenz 2 haben, wie 5 und 7. Gleichzeitig wird auch nach möglichst großen Primzahllücken gesucht, also der Abstand zwischen zwei Primzahlen. Außerdem wurde ein kleiner Fehler gefixt; wenn man ohne die Liste zu speichern gesucht hat und bei 0 angefangen hat, war die Anzahl um genau eins zu hoch. Durch eine verbesserte Abfrage am Anfang wurde das jetzt behoben.

Auch beim Prüfen bzw Testen einer Zahl im ersten Tab wurde bzw wird noch die Übersicht verbessert: Statt wie bisher auszuwählen, was man genau wissen möchte, wird jetzt abgewählt, was man nicht wissen möchte, so hat man jetzt einen genauen Überblick über die Eigenschaften einer Zahl.

Auch die RSA Implementierung schreitet voran, das verschlüsseln klappt schonmal super, nur beim Entschlüsseln hakts auf Grund der auf 64 Bit beschrnänkten long long integers noch, aber hier schafft die gmp-Bibliothek Abhilfe. In einem reinem konsolenbasiertenbasierten Programm funktioniert es schon super, ich muss nur noch den Code in das Qt-Programm integrieren.  Weiterhin möchte ich auch gleich ein Tray-Icon implementieren, damit QPrimes im Hintergrund arbeiten kann und man trotzdem den Fortschritt sehen kann. Hier wäre es auch hilfreich, wenn Windows QPrimes beim Berechnen nicht als abgestürtzt erkennen würde, mal schauen wie das geht. Diese Bibliothek werde ich auch nutzen, um größere Zahlen zerlegen zu könnten. Das dauert mitunter, je nach Faktoren, sehr lange, was an dem zugegebenermaßen nicht sehr effektiven Algorithmus liegt. Um erstmal zu prüfen, ob die Zahl eine Primzahl ist, werde ich den Miller-Rabin-Primzahlentest versuchen zu implementieren, aber versprechen will ich da noch nichts, genauso wenig, wann die neue Version veröffentlicht wird.

"It is done when it is done"

Als weitere Kleinigkeit wurde noch das Layout angepasst, jetzt vergrößert sich auch der Fensterinhalt beim Vergrößern des Fensters.

Wer noch weitere Ideen hat, was noch unbedingt an dem Programm getan werden soll, immer her damit. Wenn ihr keinen Kommentar hinterlassen wollt, findet ihr meine Kontaktdaten unter "Kontakt".

3Apr/100

Homeserver (2) – Software

Die beste Server-Hardware bringt nichts, wenn man nicht die richtige Software hat. Ich habe mich für Archlinux als Betriebsystem entscheiden, da es sehr aktuell ist und ich auf dem Desktop bzw Netbook keine großen nennenswerten Probleme damit hatte (außer mit dem Xorg, aber der fällt beim Server ja weg). Zur Zeit läuft noch der Kernel 2.6.32, da der 2.6.33 noch nicht im Repo ist.

Um Zugriff auf den Server zu haben, nutze ich natürlich openSSH. Mittels Putty kann man selbst über das Handy bzw Windows-PCs auf den Server zugreifen.

Zur Dateifreigabe für Windows nutze ich Samba, was für Windows auch super klappt. Da ich es nicht geschafft hab, das Dateisystem unter Linux einzubinden, läuft auch noch NFSv4 auf dem Server. Es ist zwar etwas komplizierter einzurichten, aber läuft mittlerweile auch sehr gut.

Da ich den Server auch als Streamingserver nutze, läuft auch noch mpd 0.15.9 auf dem Server. Hier gab es mit der großen Musiksammlung noch ein "kleines" Problem: Nachdem mpd gestartet wurde, wurde die Datenbank nochmal komplett neu eingescannt, und nach einer gewissen Zeit stieg die CPU-Auslastung auf 100%. Außerdem meldete mpc weiterhin ein "Updating DB".  Aber dank strace und Wiedi konnte ich das Problem lösen: Ein paar *.m4a Dateien waren Schuld. Nacdem ich die entfernt hatte, lief mpd wieder rund und stream fröhlich weiter.

Streamen kann ja jeder bessere Medienplayer, aber nicht jedes Programm kann auf mpd zugreifen und es kontrollieren. Deswegen habe ich noch lighttp eingerichtet, eine schlanktere Alternative zu Apache. Dazu kommt noch Pitchfork und man kann über den Browser alles mit mpd machen, was man über jeden Client machen kann.

So das wars erstmal, wer Fragen hat, kann sie gerne stellen. Übrigens, mittlerweile sind schon fast  600GB belegt :/ Zum Glück habe ich noch ein wenig frei... Wer noch Ideen hat, was man noch sinnvolles auf dem Server laufen lassen kann, möge sich bitte bei mir melden :)

24Mrz/100

Homeserver (1) – Hardware

Der Server läuft! :) Und das besser als erwartet, doch von Anfang an.

Eigentlich wollte ich schon immer einen Server haben, seis zum "spielen", seis als Homeserver (für Dateien und Drucker), aber irgendwie bin ich erst jetzt dazu gekommen, mir einen zuzulegen, und das auch nur durch debauer, der mir freundlicherweise ein passendes Board, CPU und RAM günstig überlassen hat. Es handelt sich hier nicht um den von mir angestrebten Intel Atom, sondern um einen (schnelleren) Intel Pentium M mit 1,6GHz. Das Mainboard ist ein Liantech ITX-6900, welches, wie der Name schon vermuten lässt, den Formfaktor ITX besitzt (170mm x 170mm, wenn ich mich richtig erinner).

Für die CPU, das Board, 2 GB DDR2 RAM und den versicherten Versand habe ich insgesamt 79 € bezahlt. Zum Glück hatte ich mein altes Gehäuse und ein altes Netzteil (noname) aufgehoben, wo ich die Komponenten dann eingebaut und verkabelt habe.

Einzig die Festplatte habe ich mir neu gekauft, eine Western Digital WD15EARS (1,5TB, 64MB Cache, 4KB Sektoren, 90€). Beim Formatieren muss man ein wenig aufpassen,  dass man die richtigen Sekoren "trifft", siehe Heise. Aber auch mit einer älteren fdsik-Version kann man 2048 als Startsektor wählen.  Scheinbar habe ich alles richtig gemacht, da sie trotz der 5400U/min m it ca 100MB/s schreibt, ein sehr guter Wert für so eine "langsam" drehende Platte. Testmethode:

$ dd if=/dev/full of=test bs=1M count=1000

Hierbei wird eine 1GB große Datei "test" erstellt, bei vielen kleinen Dateien nimmt die Geschwindigkeit natürlich ab. So, das wars erstmal zur Ausstattung, und ich denke, für ca 160€ war der Server nichtmal wirklich teuer, wenn man bedenkt, was für Möglichkeiten man hat. Eigentlich hatte ich vorher schon eine NAS in Erwägung gezogen, aber wenn man bestimmte  Ansprüche hat wirds zu teuer, und wenn man Dinge gerne selber zusammenpfuscht, ist das sowieso nichts. Einzig der Stromverbrauch könnte höher sein, aber wozu hat man in der heutigen Zeit Atomkraftwerke?

Forsetzung folgt.

16Mrz/100

Buchempfehlung: Just for Fun – Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte

Was erwartet man von einer Biografie des Linux-Erfinders? Eine Anleitung, wie man ohne Geld erfolgreich werden kann? Eine Anleitung, wie man Betriebsysteme bauen muss? Eine Anleitung zum Sinn des Lebens? Oder doch eher einen langweiligen Lebenslauf?

Das überraschende an diesem Buch ist, dass es sehr viele Gesichtspunkte miteinander vereint. Dieses Buch ist meine erste Biografie, die ich gelesen habe, aber so viel Vielfalt habe ich nicht erwartet. Es wird nicht nur über Torvalds Leben geschrieben, sondern man erfährt auch etwas über technische Aspekte (Ich habe erfahren, was ein monolithischer Kernel ist, und was ein Microkernel). Selbst auf den Sinn des Lebens wird eingegangen: "Just for Fun"  - Wir leben, um unseren Spaß zu haben, und alles wird irgendwie zu Spaß: Zuerst tut man etwas, um zu überleben, dann um "eine Gesellschaftsordnung" herzustellen und schließlich - um Spaß zu haben. Meiner Meinung nach eine interessante Theorie, aber ob es so einfach ist, ich weiß es nicht.

Aber in erster Linie geht um das Leben von Torvalds, welches sehr interessant und auch amüsant geschrieben ist: Der erste Teil vom ersten Kapitel fängt mit "Ich war ein hässliches Kind" an (Seite 11). Im weiteren Verlauf geht es um seine ersten Schritte am Computer, seine Schule, Wehrdienst, Universität und seine Liebe, die er dort kennenlernt. Auch der Umzug nach Amerika wird beschrieben, genauso wie die Anfänge bei Transmeta und die ersten "schweren" Vorträge. Im Hintergrund erzählt Torvalds von Linux und wie es sich überhaupt etablieren konnte, wie die damaligen Verhältnisse waren (welche Unternehmen gerade ihre Finger im Spiel hatten) und wie die Unternehmen anfingen, mit Linux zu arbeiten.

Zum Ende hin geht er nochmal auf die Vor- und Nachteile von Freier Software ein, worauf ich jetzt nicht weiter eingehen möchte.

Meiner Meinung nach ist das  Buch super geworden, alle, die etwas technisch interessiert sind und sich ein Bild von Torvalds und Linux machen wollen, können hier bedenkenlos zugreifen.

9Mrz/100

Jamendo.com

Kostenlose Musik aus dem Internet? Das muss illegal sein, denkt man sich. Und nein, in diesem Zusammenhang meine ich auch nicht das downloaden von Musik bei Youtube (rechtlich gesehen eine graue Zone), sondern Musik, die nicht unter der Gema steht. Auf jamendo.com können Künstler, die keinen Vertrag mit der Plattenindustrie haben, ihre Musik anderen Leuten kostenlos zur Verfügung stellen. Jeder darf sich die Musik auf der Seite anhören und herunterladen - auch kostenlos. Der Clou dabei ist, dass die Künstler trotzdem Geld verdienen, entweder durch Werbung (auf der Seite), Spenden oder durch die kommerzielle Nutzung der Musik. Das heißt, wenn ich zum Beispiel auf einem Stadtfest die Musik nutzt, muss man dafür bezahlen, man selber verdient daran nämlich auch.

Wenn ich die Musik ausschließlich privat nutze, also auf den mp3-Player packe, CDs brenne, die Musik meinem Kumpel schicke, ist das legal, weil ich damit kein Geld verdiene und die Musik nicht öffentlich gemacht wird. Dies alles erlaubt die cc-Lizenz (Creatice Commons), welche das genau ist, legt jeder Künstler selber fest.

Wer jetzt denkt, dass da eh nur Schrott hochgeladen wird, liegt falsch. Meiner Meinung nach sind dort zum Teil bessere Künstler vertreten, als in den Top 10 der deutschen "Hitparade". Beispiele hierfür sind:

  • nocreeps
  • Sekshun 8
  • rebellenherz

Natürlich noch viele andere. Man findet Musik aus allen bekannten Richtungen, Rock, Metal, HipHop usw, alles was es gibt.  Falls man mal wieder auf der Suche nach neuer Musik ist, kann man ja mal hier vorbeischauen, eventuell findet sich etwas.

7Mrz/100

Cebit 2010

So langsam flaut die Cebit-Welle nach dem letzten Messetag wieder ab, nachdem sie in den letzten Wochen in aller  Munde war. Ich war heute da und muss sagen: Hoffentlich wirds das nächste mal besser. Gut, an sich war es garnicht so schlecht, eventuell liegt es einfach an der Masse der "vielen" Aussteller. Wirklich viel Hardware konnte man nicht begutachten und ausprobieren (Ich weiß nicht, wie es sonst immer ist, ich war das erste mal da), aber um so mehr Stände über bestimmte Software und sowas. Abgesehen davon gabs aber auch gute Abwechslung, man konnte die Google Streetview Autos angucken, beim Roboterfußball zuschauen - und das "beste": 3D testen. Ich selber habe Avatar nicht gesehen (die Story sollte bei Filmen nämlich auch stimmen), aber hier hat es mich schon beeindruckt. Es wurde ein Fernseher ausgestellt, der ohne Brille 3D darstellen konnte, der Eindruch war zwar nicht ganz so gut wie bei dem mit Brille, aber immerhin, eventuell tut sich hier ja noch was. Natürlich habe ich mir als Fan dess"eee-PCs" auch den Asus-Stand angesehen, und so hätte ich mir fast die Komplette Messe gewünscht (was bei der Cebit wohl nie der Fall sein wird - also nächste Messe suchen). Hier konnte man schön als Privat-Besucher die Notebooks usw ausprobieren, und so war auch der eeePC T101 ausgestellt, und ich muss sagen, er gefällt mir eigentlich recht gut, eventuell wirds der Nachfolger von meinem 1000H. Ich weiß garnicht, was alle am T101 meckern, das Touchpanel hat relativ flott reagiert, im Gegensatz zum Gigabyte Convertible, was im unteren und oberen Bereich garnicht reagierte.

Natürlich gabs auch schöne Mitbringsel, hier meine "Ausbeute" (Ich weiß, manche haben viel mehr, aber ich hab mich damit auch nicht bewerfen lassen ;))

  • Papiertasche Asrock
  • Baumwolltasche Gigabyte
  • 7 Firefox-Buttons
  • Pearl-Schlüsselanhänger (mit Gutschein für ein tolles 40€ Taschenmesser <Link>)
  • Pearl Katalog für sage und schreibe 80 Cent!
  • 2 Kufelschreiber (Enermax und HTC)

Dazu noch jede Menge Prospekte, die ich hier aber nicht weiter aufzählen möchte. Am Eingang bekam man heute übrigens das Chip-Magazin hinterhergeschmissen, sogar die DVD-Version. War aber die Februarausgabe, also nicht mehr aktuell.

Das war die Cebit 2010, eventuell fahre ich nächstes Jahr wieder, denn die Messe will sich ja wieder mehr an die Verbraucher richten, eventuell wirds dann ja schöner.